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Interview mit Patrick Portmann zum Orkanet-System

Vergangene Woche durfte die Unternehmensschmiede Patrick Portmann rund ums Thema Orkanet Monitoring System befragen. Lesen Sie jetzt selber in diesem spannenden Interview wie unser System funktioniert. Patrick Portmann ist Projektleiter bei Orkanet und setzt sich für einen reibungslosen Projektablauf ein, dabei steht er für jegliche Kundenbedürfnisse zur Verfügung.

Aktiv, Permanent und Flächendeckend!

Für was bist du verantwortlich bei Orkanet und was sind deine Aufgaben?

Für die Ausführung eines neuen Projekts, trete ich als Projektleiter direkt in Kontakt mit dem Kunden. Wir besprechen gemeinsam die Vorgehensweise, Materiallieferung und den Einbautermin. Nach der Schulung auf der Baustelle, begleite ich das Projekt bis zum Ende eng mit dem ausführenden Unternehmen. Auch nach der Übergabe an den Bauherrn bin ich die Anlaufstelle für alle Fragen rund um die Betreuung der Plattform, während der Laufzeit.

Welches war das spannendste Projekt bisher und weshalb?

In Cham auf dem Areal der alten Papierfabrik entstehen zurzeit verschiedene Gebäude mit unterschiedlicher Grösse und Nutzung. Wir können sowohl die Flachdächer, wie auch die Terrassen mit dem Orkanet-System ausstatten und überwachen. Durch die Grösse und die jahrelange Bauphase, ist dieses Projekt sicherlich sehr speziell.

Im Gegensatz dazu, war auch ein Projekt eines Einfamilienhauses sehr spannend. Da konnten wir, neben dem Flachdach, auch im Haus verschiedene Stellen auf allfällige Wasserschäden überwachen (z.B. Bodendosen, Technikraum, Steigzone oder unter der Badewanne).

Was war der letzte Schaden, welcher dank dem Orkanet Monitoring sofort erkannt wurde?

Das Kantonsspital St. Gallen ist gerade im Umbau und errichtet unter anderem ein neues Gebäude mit begehbarer Terrasse. Diese wird vom Orkanet-System, bereits seit dem Dämmen des Dachdeckers, überwacht. Die Arbeiten laufen noch immer und während diesen, gab das Orkanet-System einen Wasserstand in einem der 15 Felder an. Sofort wurde der Dachdecker alarmiert, dieser konnte den fremdverursachten Schaden schnell finden und ausbessern. Durch die zeitnahe Alarmierung wurde nichts weiter beschädigt und der «Verursacher» schnell ausfindig gemacht.

Was sind denn die grössten Schäden an einem Flachdach und woher kommen diese?

Die Nutzung der Flachdächer hat sich verändert. Von zusätzlichem Lebensraum, über permanent steigende Zahlen der Photovoltaikanlagen, bis hin zum Abstellraum während der Bauzeit, wird heutzutage die Fläche auf dem Dach maximal genutzt. Dies führt dazu, dass sich immer mehr Personen auf dem Dach befinden. Die Schäden werden verursacht durch unsachgemässe Arbeiten auf dem Dach, ungeschützte, schwere Paletten oder heruntergefallene Werkzeuge. Sie sind meistens nicht gross und werden dadurch einfach übersehen, haben aber eine grosse Auswirkung.

Folgefrage: Offenbar hat ein Grossteil der Schäden den Ursprung in der Bauzeit.  Wie sieht es nach der Bauzeit aus mit möglich Schäden?

Wie vorher erwähnt, betreten immer mehr Gärtner, Servicetechniker und Hauswarte die Flachdächer. Dies erhöht das Schadenpotenzial enorm. Unsaubere Arbeiten, thermische Einflüsse und immer extremere Wetterbedingungen, begünstigen auftretende Schäden während der Laufzeit zusätzlich. Die aggressive Umgebung beansprucht das Material aufs Extreme (Schnee, Wasser, Eis, UV-Strahlung, Hitze, etc.).

 

Welche Vorteile bietet die flächendeckende Überwachung im Vergleich zur punktuellen Überwachung, welche im Nachhinein eingebaut werden kann?

Mit einem System kann eine sehr grosse Fläche abgedeckt werden. Um eine ähnlich verlässliche Abdeckung zu erreichen, müssen mehrere punktuelle Sensoren verbaut werden. Zudem ist damit lediglich ein Feuchtemonitoring-System gewährleistet, nicht aber, wie oft gefordert, ein Dichtheitsmonitoring-System. Die flächendeckende Überwachung von Orkanet deckt beides ab.

Gibt es bei Orkanet eine Mindestgrösse des Flachdachs/der Terrasse für den Einbau eines Systems. Als Beispiel bei kleineren Terrassen und macht es dort auch Sinn?

Es gibt als zwingende Anforderung keine Mindestgrösse, welche ein Dach oder eine Terrasse erfüllen muss. Sie funktioniert ab jeder Grösse. Wenn man ein Objekt ausrüsten möchte und dabei noch sehr kleine Terrassenflächen hat, macht es keinen Sinn diese einfach unüberwacht zu lassen, auch wenn das Risiko durchaus kleiner ist. Auf eine kleine Fläche kann aber die punktuelle Überwachung durchaus Sinn machen.

Wie regelmässig prüft das Monitoringsystem ob das Dach dicht ist und wo kann geschaut werden um Alarme zu prüfen?

Das Messintervall beträgt sechs Stunden, dies ergibt vier Zustandsanalysen pro Tag. Die Messdaten werden via Server auf unserer Plattform visualisiert. Diese ist extra auf unsere Bedürfnisse entwickelt worden und kann auch die ganze Historie der überwachten Flächen aufzeigen. Jeder Verantwortliche (Dachdecker, Verwaltung, Bauherr,…) bekommt sein personalisiertes Login und hat somit einen Zugriff für all seine Objekte. Dementsprechend kann auch die Alarmierung sehr individuell eingestellt werden und die verantwortliche Person wird automatisch alarmiert.

Was ist der Vorteil vom Orkanet Monitoring System im Vergleich zu anderen Flachdachüberwachungssystemen?

Es vereint alle Vorzüge der verschiedenen Möglichkeiten ein Flachdach zu überwachen. Es ist nicht nur ein Feuchtigkeits-, sondern auch ein Dichtheitsmonitoring-System. Die Montage ist sehr einfach auszuführen, die Elektronik läuft absolut autark, benötigt einen minimalen Unterhalt (Batterielebensdauer ca. 8 Jahre) und die Messdaten und daraus resultierenden Alarme, werden automatisch versendet und auf unserer eigenen Plattform visualisiert.

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