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Entscheidungsgrundlagen für Varianten sind meistens schlecht vorbereitet!

Wer kennt das nicht. Der Architekt oder Unternehmer kommt auf einen zu und unterbreitet dir mündlich einen Vorschlag mit 3 Varianten. Man könnte die Stützte in den Wohnzimmer anstelle weiss, wie geplant und im Vertrag definiert, grau machen oder der Vorschlag vom Architekten schwarz. Dann fügt der Unternehmer noch spitz hinzu, «kann ich mit Ihrem Entscheid bis 17.00h rechnen?» Ja genau! Schnell eine Entscheidung fällen. Ein anders Beispiel ist, du bekommst als Bauherr 5 Visualisierungen von Fassaden und solltest entscheiden, was dir am besten gefällt und all das ohne gut vorbereitete Entscheidungsgrundlagen.

„Das Problem liegt aber darin, dass die Grundlagen zum Entscheiden nicht vollständig und gut aufbereitet sind.“

 

Das ist mir diese Woche wieder aufgefallen. Fast hätte es so eine Situation gegeben, schnell 180 anders farbige Stützen entscheiden. Dann habe ich mir überlegt, wieso passiert mir das eigentlich nicht mehr? Früher hatte ich ständig solche Schnellschüsse. Hier noch was auf die Schnelle aus 5 Varianten entscheiden, dort noch was.

Antwort & Lösung: Entscheidungsgrundlagen

Die Antwort ist: Vorgaben und gute Partner. Dank unseren Vorgaben von Prozessen & Vorlagen haben wir solche Schnellschüsse nicht mehr. Wir haben klare Vorgaben zu Varianten damit saubere Entscheidungsgrundlagen uns als Bauherr / Bauherrenvertreter übergeben werden. Natürlich hilft auch hier, wenn man mit guten Architekten, Totalunternehmer, Planer & Unternehmer zusammenarbeitet.

Vorgaben von Entscheidungsgrundlagen

Die Vorgaben sind eigentlich ziemlich einfach, aber leider überhaupt nicht Standard. Wichtig dabei ist, die Vorschläge, Varianten sprich Entscheidungsgrundlagen, sollen dir als Bauherr schriftlich übergeben werden.

Aufbau von Entscheidungsgrundlagen

  • Titelblatt mit Fakten
    • Projekt
    • Auslöser
    • Änderungsdefinition
    • Stellungnahme BHV
    • Betrifft
    • Kosten/ Kostenfolgen für
    • Finanzierung
    • Auswirkungen
      • Termine
      • Qualität
      • Bauablauf
      • Andere
    • Beilagen ( Planvarianten, Visualisierungen, Beschriebe, Prospekte etc.)
    • Entscheidungsfeld mit Unterschrift

 

Das war und ist mir sehr wichtig, weil schlecht vorbereitete Entscheidungsgrundlagen zu schlechten Entscheidungen führen. Stell als Bauherr sicher, dass du gut vorbereitete Grundlagen erhältst. So kannst du bestmöglich entscheiden.

 

 

Ich hoffe, ich konnte dir eine gute Übersicht zum Thema Entscheidungsgrundlagen geben und würde mich natürlich über eine positive Podcast-Bewertung freuen.

Wenn du dich mit mir vernetzen möchtest, findest du hier mein LinkedIn-Profil. Mehr Infos über siworks immofindest du auf unserer Website.

Du möchtest Bauherrenvertreter/in werden? Als Initiator und Mentor der academy Bauherrenvertretungbegleite und unterstütze ich zukünftige Bauherrenvertreter/innen während ihrer Ausbildung. Falls auch du Interesse hast an einem lohnenden Wechsel auf die Arbeitgeberseite, wo du die Spielregeln aktiv mitbestimmen kannst, empfehle ich dir einen Besuch unserer academy-Website.

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