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„Dachterrasse nie mehr ohne Monitoring!“

„Dachterrasse nie mehr ohne Monitoring!“, sagt sich die Bauherrschaft eines Mehrfamilienhauses, nachdem aufgrund eines kleinen Lecks das, vor 2 Jahren erbaute, Flachdach unter Wasser lag und so einen grossen Schaden auf der Dachterrasse entstand.

„Hätte dieser nicht früher erkannt werden können?“ – Doch lautete die Antwort als der betroffene Bauherr frustriert bei der Orkanet anrief.

Was ist passiert?

Bei der Montage des Geländers auf der Dachterrasse, hat eine Schraube die Abdichtung des Flachdaches verletzt.

Dies wurde jedoch erst nach ca 1.5 Jahren entdeckt, da nicht sofort eine grosse Menge an Wasser in das Dach geflossen ist.

Bei einer Routinekontrolle des Flachdachs wurde im Kontrollstutzen schliesslich stehendes Wasser entdeckt.

Zu dieser Zeit stand die Dämmung schon seit längerer Zeit unter Wasser und hat dies teilweise aufgesogen. Die Dämmung hat somit längst nicht mehr den angegebenen Dämmwert des Herstellers.

 

Die Frage welche jetzt im Zentrum steht ist: Wer bezahlt diesen Schaden?

 

Um die Schuldfragen zu klären wurden diverse Sitzungen auf dem Dach abgehandelt.

Anwälte, Versicherung, Generalunternehmer, Schadenexperte, Bauphysiker, Dachdecker, Leckortungsfirma, Bauherr, Architekten und Geländermonteur.

Die heisse Kugel wird sich gegenseitig zugeschoben. Nur etwas wissen inzwischen alle: Das Dach ist nass.

Der Lieferant der Dämmung bestätigt auf Anfrage, dass ein Austrocknen der PU Dämmung nicht zielführend ist. Somit bleibt nur eins: Das Flachdach muss komplett saniert werden.

Das heisst:

  1. Abbau des gesamten Dachaufbaus mit Pergola, Geländer, Platten und ev. PV.
  2. Abbruch des alten Daches. Die durchnässte Dämmung wiegt in der Regel ein x-faches der neuen Dämmung
  3. Erstellen des neuen Daches. Mit den aktuellen Lieferfristen kann eine Sanierung einige Monate verzögert werden.
  4. Aufbau des Dachgartens

 

Nebst der Sanierungskosten, welche durch eine oder mehrere Parteien übernommen wird, entstehen bei solchen Schäden oft auch versteckte Kosten welche kaum zu berechnen sind wie:

  • Höhere Heizkosten
  • Nicht verwendbare Nutzfläche
  • Ausfall PV-Anlage
  • Administrativer Aufwand für alle beteiligten

 

Für die Bauherrschaft war dann auch sofort klar: Bei der Sanierung muss ein aktives Monitoring von Orkanet mit eingebaut werden und bedauert, dass dies nicht bereits beim Neubau berücksichtigt wurde.

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