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Die Angst von dir als BauherrIn

Im heutigen Blog dreht sich alles um die Ängste rund ums Bauen. Wirklich jeder Bauherr oder Investor hat Angst, egal ob bei Projekten über 2 Mio. oder Grossprojekten über 80 Mio.

Heute kläre ich die Frage, wie man Gefahren eliminieren kann und die emotionale Achterbahn in den Griff bekommt. Die Aussage ist etwas provokativ, dass jeder Bauherr Angst hat. Aber wenn wir die genaue Definition von Angst gemäss Duden anschauen, dann heisst es „mit Beklemmung, Bedrückung, Erregung einhergehender Gefühlszustand, undeutliche Gefühl des Bedroht sein“. Ja, dann passt das schon recht gut zum Alltag eines Bauherren.

Geschichte über die Angst beim Bauen

Ich kenne es von Kunden, die zu uns kommen und wir neu übernehmen. Sie haben Frust und Angst. Es beginnt bereits bei der ersten Idee. Sie stellen sich die Fragen: „Ist das nicht zu gross für uns?“ – „Übernehmen wir uns da nicht?“ – „Das ist ja nicht unser Metier.“ Der Planungsprozess von der ersten Idee, zum Vorprojekt, Bauprojekt, Baueingabe, Submission, Realisierung und dann zur Übergabe mit Mängelbehebung etc. ist ein langer Prozess, der über mehrere Jahre geht. In dieser Zeit können ganz schön viele Emotionen entstehen.

Vor 15 Jahren hatte ich ein trauriges und aufschlussreiches Erlebnis. Ich überbaute ein Areal mit 3 Mehrfamilienhäuser, nichts Grosses. Im gleichen Atemzug wurde vor dieser Parzelle ein Einfamilienhaus gebaut. Ich hatte diverse Berührungspunkte bezüglich der gemeinsamen Zufahrt, gemeinsamen Tiefgarage etc. Sie beauftragten für das Einfamilienhaus einen Architekten und ein Baumanagement. Die Kosten liefen aus dem Ruder, die Mängel waren bereits im Rohbau sichtbar und immer wieder holten sie Rat bei mir ein. Was sie nur tun sollen? Nach dem 3. oder 4. Meeting sagte ich ihnen: „Ich gebe euch genau einen Rat: Zieht die Notbremse und wechselt das Team aus!“ Ich gab ihnen zwei gute Kontakte, welchen ich vertraute und gab den Druck mit, dass sie mich sonst nie mehr fragen müssen. Der Druck war leider nötig, denn Personen ändern ihr Verhalten meistens erst, wenn der Schmerz zu gross ist. Anschliessend begleitete ich sie beim Wechsel.

Fazit: Das EFH wurde 1 Monat später bezogen und die restliche Bauzeit von 1 Jahr war seelisch schmerzfrei. Keine Ängste mehr, einfach nur glückliches Bauen und Wohnen. Ich habe heute noch Kontakt zu dieser Familie.

Genau so soll Bauen rund um Immobilien sein!

„MIT FREUDE BAUEN“

Genau das kannst du mit uns als Bauherrenvertreter.

Was macht uns Angst?

Das Gefühl der Angst ist eine normale Reaktion auf eine Gefahr.
Angst entsteht durch:

  • Bedrohungen aus dem aktuellen Zustand
  • Unsicherheit
  • Ungewohntes
  • Ungelerntes
  • Verlassen der Komfortzone
  • Etc.

Gesundheitszustände oder vertiefte Psychologie etc. lassen wir hier bewusst weg. Es geht mir um die normale Angst, die jeder kennt.

Viele Personen reagieren auf Angst unterschiedlich: Vermeidungsverhalten, Bagatellisierung, Verdrängungen, Leugnung, Übertreibung oder Generalisierung. Das ist aber nicht die Lösung in unserem Business des Bauens. Wir brauchen eine proaktive Haltung. Um aber eine proaktive Haltung zu erlangen, müssen wir verstehen, was uns  beim Bauen Angst macht.

Was macht einem Bauherren Angst?

Da fallen mir 1000 Sachen ein, die Angst machen können. Ja, sogar 100’000 Themen, die Angst auslösen und auch zu Frust führen. Schlussendlich reduziert es sich auf drei wesentliche Punkte:

  • Kostensicherheit
  • Qualitätssicherheit
  • Terminsicherheit

Für diese Themen gibt es Lösungen, welche wir BAUHERRENVERTRETER implementieren und für dich führen.

Was kannst du zur Lösung beitragen?

Es ist absolut wichtig, dass du die Ängste teilst. Nur so können sie eliminiert werden, resp. dir aufgezeigt werden, wie man sie beseitigen kann.

Ein weiterer Tipp ist, eine regelmässige Bauherrensitzung zu installieren. So hast du als Bauherr ein Gefäss, um deine Themen anzubringen. Auch ist das persönliche Gespräch immer besser als eine E-Mail. Versteh mich nicht falsch, es ist unerlässlich, Schriftlichkeiten zu verfassen. Aber erst, wenn du Klarheit hast, was die Fakten sind.
Die Tipps zusammengefasst:

  • Sprich über deine Angst mit den Verantwortlichen
  • Sei dir selber bewusst, was dir Angst macht
  • Akzeptiere die Unsicherheit. Dafür brauchst du Personen haben, welche unabhängig sind und denen du dich anvertrauen kannst

Es geht schlussendlich alles um das Vertrauen in die richtigen Partner.

 

 

Ich hoffe, ich konnte dir eine gute Übersicht zum Thema Ängste rund ums Bauen geben und würde mich natürlich über eine positive Podcast-Bewertung freuen.

Wenn du dich mit mir vernetzen möchtest, findest du hier mein LinkedIn-Profil. Mehr Infos über siworks immo findest du auf unserer Website.

Du möchtest Bauherrenvertreter/in werden? Als Initiator und Mentor der academy Bauherrenvertretungbegleite und unterstütze ich zukünftige Bauherrenvertreter/innen während ihrer Ausbildung. Falls auch du Interesse hast an einem lohnenden Wechsel auf die Arbeitgeberseite, wo du die Spielregeln aktiv mitbestimmen kannst, empfehle ich dir einen Besuch unserer academy-Website.

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Bei Fragen könnt Ihr euch direkt an Sven Schatt wenden, schreibt ihm am besten eine Email.

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